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satz an lehrte - Criaubten .ampimittel. Als eine scharze und wie sic.: sehr wirksame im gegen die Nasi begründete ioh 924 eine ageszeitung, das "Erlanger Volksblatt", das als .oprblatt in ;erlage der in Nürnberg erschienen 'Fränkischen Tagespost" erschien. Damit gelang es uns täg- lich, rasch aktuell und ausführlich den Nazis entgegenzutreten und Aufklärung in weiteste .reise unseres Bezirks zu tragen.Es war den Nazi auch nicht möglich, in dée Arbeiterschaft Fuss zu 'assen, sodass wir Sozialdemokraten in Erlangen bei den letzten fahlen vor ^ntritt der Nazi Herrschaft, etwa 455 aller abgegebensmählerstimmen für unsere -ar- tei buchen konnten. lelche nervenaufreibende Lraft, wietiele schlair Lose Nächte, elche persönlichen Gefahren und Corer, velche politi- schen Prozesse und wieviel l'amilienglüc: ich in jenen 10 Jahren heise sen Ringens hingab, mag unerörtert bleiben, denn aus Idealismus und reinem Bestreben, dem sozialem hurstieg der arbeiterklasse, sich verschrieb, der wächst innerlich mit seiner Aufgabe, der er sein weben weiht und von der ihn nichts abbringen kann. Von 1924 ab, damals 23 jährig, wirde ich auch Vorsitzender unserer , über 1500 litglieder umfassenden örtlichen Parteiorgani- sation, die von 30 sitzen im Stadtparlament 14 hatte. Bald wurde ich als Jüngster in Franken in den engeren Bezirksvorstand delegiert, to 5 ich als Schriftführer bis zum Verbot unserer Partei wirkte und an vielen Beschlüssen und "ktionen, der, die 3 fränkischen Kreise in mey Bayern umfassenden grossen Organisation, teilnahm. In jenen Jahren trat ich in Stadt und Land in unzählichen Versammlungen und öffentlichen Tundgebungen unserer Partei, oder als "iskussionsredner bei den Veranstaltungen der Gegner auf. Mit Stolz denke ich an diese Teit harton politischen Kampfes zurück. liit allen namhaften Parteifreunden aus dem Reich kam ich zusammen und mit vielen Exponenten aus dem Lager unserer Geganr kreuzte ich die Klinge. Bei den letzten Bay.Landtagswahlen beraigen mich meine Partei- freunde zum Kanditaten für den ïahlkreis Erlangen-Cadolzburg-liarkt Erlbach. Als im ärz 1933 auch in Bayern die Nazi an die Herrschaft kamen begann für mich eine Zeit, indier sich der bei den Nazis jahre- lang angesammelte Hass und ihre grenzenlose Wut gegen mich in der brutalsten Weise austobte. Am Tage des " UMsturzes " war der este Marsch der Erlanger SA Horden zu mir dirigiert worden. Etwa 6o SA Banditen, mit Taffen ausgerüstet, stürmten die Räume unseres Re- daktionsgebäudes; durehsuehtem demolierten die ganze Einrichtung und richteten meinen litarbeiter Feter Suck und mich so zu, dass wir, infolge der erlittenen Verletzüngen blutüberströmt ins 1.ran- kenhaus gebracht werden mussten. Nach zwei Tagen wurden wir, unge- heilt, schon dem Gefängnis zugeführt und später imsGefängnis finds- heim transportiert Port habe ich meine mitgefangenen Parteifreunde veranlasst, mit mir zum Erlanger Stadtrat zu kanditieren, der nach dem Umsturz auf der Grundlage des =rgebnisses der Landtagswahlen neu formiert wurde. Zu den Stadtratssitzungen liess man uns natürlich nicht aus dem Gefäng- nis. Im Gefängnis nahm ich auch meine "ahl zum Bayr.Landtag an. Das löste bei den Nazis erneut Wutausbrüche. aus, denn sie glaubten mich gebrochen und demütig gemacht zu haben. Heine furchtlose Ealtung im 6 bezeichneten die Nazi als Frechheit und gegen nach Dachau gebracht. Bei meiner "nitunft im Lager Dachau wurde ich sofort mit einem kommunistischen Abgeordneten und einigen Juden abgesondert und in einer Baracke festgehalten. Nacheinander urden wir mit vorgehaltenen Gewehren in eineem Raum der Baracke getrieben, wo eine Horde SS Ban- diten mic rissugen auf uns in einer unbeschreiblich barbari- shcen ?eise einschlugen. Bewusstlos und blutig geschlagen wurde ich auf Stroh geworgen, mit Wasser begoesen bis ich wieder das Bewusst- sein rlangte. Etwa 6 Mann wurden wir in eine !losettzelle geschleift und man warf u.s Stricke zu mit Lener .ir uns selbst erhängen i sollten, die l'azis glaubten durch die viehische Misshandlung unseren Lecenswillen zu haben. Ich raffte mich susammen und lonnte auch einen dischen it vom Celbstmord abgehalten.

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This item contains biographic information on Michael Poeschke.

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